Futter für den Rasen

Der Winter steht vor der Tür! Damit der Rasen gut durch die kalte, nasse, dunkle Zeit kommt, gibt es vorher nochmal ein paar Nährstoffe für den Winter.

Den Herbstdünger haben wir beim Rollrasenlieferanten nachbestellt.

Den Herbstdünger haben wir beim Rollrasenlieferanten nachbestellt.

Rasen, das empfindliche Wesen

Düngt man zu früh, wächst der Rasen nach oben, braune Wurzelblättchen sind die Folge

Düngt man zu früh, wachsen die Rasenwurzeln nach oben. Folge: braune Wurzelblättchen

Nach Verlegung des Rollrasens hatten wir zu früh mit dem ersten Düngen begonnen. An einigen Stellen (dank „probieren wir mal frei Hand ohne Düngewagen“) waren die Grashalme dadurch von braunen Hülsen umwickelt. Erst dachten wir, der Rasen wäre vertrocknet. Rat von der Rasenfirma: keine Sorge, wird schon wieder, aber mit dem Düngen bitte erst im Herbst und dann direkt mit Herbstdünger weitermachen.

Den Herbstdünger haben wir wegen der freundlichen und hilfsbereiten Beratung bei der Rollrasenfirma bestellt (machte preislich keinen Unterschied zum Fachhandel vor Ort), nur ein Düngewagen fehlte noch.

Qual der Wahl

Die Auswahl eines Düngewagens war dann aber gar nicht so leicht. Dünger sollte möglichst gleichmäßig verteilt werden, sonst schießen die gedüngten Rasenstreifen in die Höhe und der aus Versehen ausgelassene Rest bleibt zurück. Düngen „frei Hand“ kam nach unserem ersten Versuch im Frühjahr definitv nicht mehr in Frage.

Aber welcher ist der Richtige? Diverse Gartenforen und Versandshop-Bewertungen waren keine Hilfe, denn irgendwie gibt es immer jemanden, der fanatisch ein Modell als das non-plus-ultra (leider auch preislich) verteidigt, während andere doch wieder ein Haar in der Suppe finden. Und ganz ehrlich: für (noch) ein Gartengerät, dass man dann dreimal im Jahr braucht und in der Zwischenzeit nur in der Garage rumsteht, wollten wir keine Riesensumme investieren.

Unsere Wahl fiel am Ende auf einen Schleuderstreuer.

Nach langer Suche haben wir uns für einen Schleuderstreuer entschieden

Nach langer Suche haben wir uns für einen Schleuderstreuer entschieden

Mit Kosten um die 35 EUR ein fairer Preis. Was uns gefiel, war, dass das Streugut über eine Schleuderscheibe kreisförmig verteilt wird und nicht einfach nur nach unten fällt. So muss man nicht peinlich genau darauf achten, ob Lücken zwischen zwei Bahnen entstehen, da immer eine ausreichende Überdeckung entsteht. Und wenn die Bauern in der Landwirtschaft das auch so machen, kann es nicht so schlecht sein.

Der Dünger wird vom Schleuderstreuer über eine Scheibe gut 75 cm nach links und rechts verteilt.

Der Dünger wird vom Schleuderstreuer über eine Scheibe gut 75 cm nach links und rechts verteilt.

Innen befördert der kleine schwarze Propeller den Dünger zur Öffnung im Behälterboden.

Innen befördert der kleine schwarze Propeller den Dünger zur Öffnung im Behälterboden.

Über den Hebel oben am Griff lässt sich die Streumenge über eine Skala dosieren. Auch sehr praktisch: gestreut wird nur, solange der Hebel gezogen ist. So kann man den Schleuderstreuer am Ende jeder Bahn „abschalten“, wenden und weiterfahren, ohne dass beim Wenden Dünger verteilt wird.

Dünger rein, drüber, fertig

Die Rasenfläche war ziemlich fix fertig und der Dünger gut und gleichmäßig verteilt. Eine Verbesserungsmöglichkeit bleibt: der Boden des Behälters ist gerade. Wenn das Streugut zu Ende geht, gelangt das Streugut nur durch Schütteln in die Mitte zum Propeller. Aber: das ist Meckern auf hohem Niveau.

Egal welcher Düngerwagen: am Ende sollte mit Wasser gut durchgespült werden.

Egal welcher Düngerwagen: am Ende sollte mit Wasser gut durchgespült werden.

Zum Schluss den Düngewagen mit Wasser gut durchspülen, damit kein Düngestaub die Mechanik verklumpt, trocknen lassen, fertig.

Können den Schleuderstreuer also weiterempfehlen. Jetzt sind wir mal gespannt, wie der Dünger dem Rasen bekommt.

Von F

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2 Antworten zu “Futter für den Rasen

  1. Ich habe „damals“ gern meinen Eltern mit solch einem Düngewagen geholfen den Garten zu pflegen hatte mir schon immer viel Spaß gemacht!

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